Hypnose ist eine Technik mit der dem Alltags-Bewusstsein sonst nicht zugängliche Ressourcen des Unbewussten erschlossen werden. Die Kräfte des Unbewussten sind erstaunlich. Die Hypnose ist der Zauberschlüssel, das "SEAM ÖFFNE DICH!" zu den im Zauberberg des Unbewussten liegenden Schätzen: Diese Heil- und Wandlungskräfte sind in der Hypnotherapie immer dann wirksam, wenn es darum geht etwas zu tun, was nützlich und wohltuend ist.

Jeder Mensch ist fähig in eine hypnotische Trance zu gehen, insbesondere wenn man weiß, dass die Tiefe der Trance ohne Bedeutung für den Effekt einer Therapie ist. Ja, es ist sogar so, dass es zur Gesundung des Menschen gehört, dass er mehrmals am Tag, - ca. alle 90 Minuten - ohne, dass er es bemerkt, in Trance geht. Wer kennt nicht das Tagträumen von Kindern ...! In diesen Alltagstrancen werden die kürzlich aufgenommen Erlebnisse und Erfahrungen im Gehirn des Menschen "in Form" gebracht.

JEDE Therapieform profitiert von der Begabung des Menschen in hypnotische Trance gehen zu können, selbst die auf dem bewussten Wort basierende Psychoanalyse. Auch der Chirurg, der mit Bestrahlung arbeitende Radiologe und der Medikamente verschreibende Arzt bauen mehr oder weniger bewusst auf diese Fähigkeit! In Trance ist der Mensch fähig sich mit Hilfe des Therapeuten von bis dahin unbewussten Gefühls- und Denkmustern und ihn folglich zwingenden Verhaltensweisen zu befreien. Die heimlichen und damit absoluten Herrscher im Menschen sind die - eben unbewussten - und gewohnten Überzeugungen!

Die Hypnose ist aus dem bisher Gesagten als eigenständige Therapie möglich, wie auch als Ergänzung bei allen anderen, bereits laufenden Behandlungsformen, seien sie schulmedizinisch (Stahl, Strahl, Arzneimittel), psychoanalytisch oder rein physikalisch orientiert. Natürlich gibt es Ausnahmen, die beachtet werden müssen. Bei einigen wenigen Krankheitsbildern (Demenz, Psychosen, Psychopathien u. a.) verbietet sich in der Regel eine Hypnosetherapie.